Wie entwickelt sich die Haut im Laufe des Lebens?

Bereits im Mutterleib beginnt die Haut die Schutzfunktion zu übernehmen. Hier ist die Haut im Vergleich zu einem Erwachsenen fünf mal so dünn. Durch die Belastungen im Lebenszyklus entwickeln sich einzelne Hautstellen anders als der Rest der Haut. Sie werden zum Beispiel dicker bzw. fester.

Babyhaut

Babyhaut lädt zum Knuddeln, Streicheln und Liebkosen ein. Sie ist nur etwa halb so dick wie bei einem Erwachsenen. Besonders gut ist dies an den Fußsohlen zu sehen: Babys, die noch nicht laufen, haben samtweiche Füße, sobald sie zu laufen beginnen, verhornen die Fußsohlen. Babyhaut enthält viel braunes Fett, das u. a. zur Wärmeproduktion dient und nach und nach durch weißes Fett ersetzt wird. Die Haut repräsentiert im Vergleich zum Körpervolumen eine große Körper(ober)fläche, wodurch sich eine hohe relative Wärmeabgabe über die Haut, insbesondere beim Schwimmen, ergibt.

Teenagerhaut (fett-feucht)

Bei Eintritt in die Geschlechtsreife kommt es zu einer Veränderung des Hautzustandes in „fett-feucht“. Die Menge männlicher Hormone (z.B. Testosteron) nimmt – auch bei Frauen – zu. Dies führt zu erhöhter Talg- und Schweißproduktion und zu Überempfindlichkeit des Talgdrüsen-Follikel-Apparates. Dadurch kommt es wiederum zu einer Veränderung der Fettzusammensetzung im produzierten Talg und zu einer höheren Wahrscheinlichkeit für Hautunreinheiten. Bekannteste Folge sind „Mitesser“ (Mitesser = verstopfte Follikel). Der Verschluss eines Mitessers kommt durch Hornmaterial zustande. Bestimmte Bakterienenzyme können die Follikelwände beschädigen. Dadurch kann es zu Einrissen, Eindringen des Mitesserinhaltes in das Bindegewebe und letztendlich zu einer entzündlichen Akne kommen. Aus diesem Grund wird vor dem „Ausdrücken“ der Follikel gewarnt. Sind die elastischen Bindegewebsfasern erst einmal geschädigt, können diese vom Köper nicht neu gebildet oder repariert werden. Die Follikel / Poren bleiben geweitet (großporige Haut). Dies kommt bevorzugt an Stellen mit reichlich Talgdrüsen vor: im Gesicht, der vorderen oberen Brustpartie und am Rücken.

Erwachsenenhaut / Normalhaut

Erwachsenenhaut ist üblicherweise seidig-weich, kleinporig, straff (durch die Spannung der Lederhaut), rosig (gut durchblutet durch kleine Kapillaren), nicht zu fett und nicht zu trocken. Auch die „Normalhaut“ benötigt Pflege, um in diesem Zustand zu verbleiben. Durch gezieltes Fragen kann abgeleitet werden, welche Pflegeprodukte zu Einsatz kommen sollten. Spannungsgefühl nach dem Waschen deutet beispielsweise auf eine eher trockenere Haut hin. Fängt die Haut im Tagesverlauf an zu glänzen, deutet dies eher auf eine fettigere Haut hin. Dabei können einzelne Zonen variieren (z.B. T-Zone im Gesicht).

Altershaut / trocken-fettarme Haut (Sebostase)

Die Altershaut kann zu einer Problemhaut werden. Häufig kommt es zu Defekten in der Barrierefunktion der Hornschicht und dadurch zu einem erhöhten transepidermalen Wasserverlust. Auch die Zusammensetzung des Hydrolipidfilms der Haut kann verändert sein. Die Folge: ein vermindertes Wasserbindungsvermögen. Die Oberfläche der Haut neigt zu Rauhigkeit, Schuppen und kleinen Einrissen. Die Durchblutung ist eher unregelmäßig, und es können immer wieder kleine Entzündungen auftreten. Die Haut ist hochempfindlich und erfährt eine Vergrößerung durch Runzeln und Falten. Die Schweiß- und Talgproduktion nimmt ab, die Verhornung verläuft langsam und nicht komplett. Es werden weniger Hornschichtlipide, Kollagen, Elastin und Blutgefäße gebildet. Die Talgdrüsenaktivität ist verringert, die Hautschichten werden dünn.

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