Fußpilz

Anzeichen und der richtige Umgang mit Fußpilz

Schätzungen zufolge leidet jeder Dritte an Fußpilz. Mit dem Alter steigt auch die Rate der Infektionen an Fußpilz. Hierbei leiden Männer meistens häufiger unter Fußpilz als Frauen.

Ein Großteil aller Fußpilzerkrankungen beginnt meistens mit einem starken und hartnäckigen Juckreiz zwischen den Zehen und er ist äußerlich kaum zu erkennen. Im späteren Verlauf rötet und schuppt die Haut an der entsprechenden Stelle - meistens in den Zehnzwischenräumen. Der Rand der infizierten Stelle wird je nach Verlauf immer dunkler und es bilden sich kleine Pusteln und Bläschen.

Bei einer fortgeschrittenen Fußpilzinfektion lösen sich die Schuppen ab. Darunter erscheint rotes, gereiztes Gewebe und die Haut sieht an dieser Stelle wie aufgeweicht aus. Mit diesen kleinen Rissen, die sich dadurch bilden, kommt auch der Schmerz. Diese Risse können sich am ganzen Fuß verteilen.

An der Fußsohle oder am Fußrücken kann sich auch eine besondere Form des Fußpilzes bilden. Diese äußert sich in Form einer feinen, trockenen Schuppung auf einer entzündeten Haut. Auch hier können sich im Verlauf in den dicken Hornschichten schmerzhafte Risse bilden.

Die Symptome von Fußpilz

 

  • Hartnäckiger Juckreiz zwischen den Zehen
  • Rötungen oder Schuppen der Haut
  • Dunkler Rand und Pustenbildung
  • Haut sieht wie aufgeweicht aus
  • Haut ist rissig und schmerzt

Ursachen und die Entstehung von Fußpilz

Bei den meisten Fußpilzerkrankungen ist der Fadenpilz für eine Infektion verantwortlich, jedoch können auch Pilzarten wie Hefe- oder Sprossenpilze sowie Schimmelpilze zu einer Infektion der Hautareale, vorrangig an den Füßen und Fußnägeln, führen.

Diese Pilze verfügen über diverse Mechanismen sich in der Haut einzunisten und den Säureschutzmantel der Haut gezielt zu schädigen. Hierdurch können sie sich fest an den Hautzellen anheften. Sobald also die Haut geschädigt ist oder das Immunsystem geschwächt ist, können die Pilze in die Hornschicht eindringen.

Die richtige Behandlung und Therapie bei Fußpilz

Die Behandlung von Fußpilz richtet sich nach dem Ausmaß der Pilzinfektion. Im Anfangsstadium genügt meistens eine äußerliche Anwendung. Bei weiterer Fortschreitung sollte auch eine innere Therapie gegen den Pilz begonnen werden.

Bei den Betroffenen, die unter trockener Haut leiden, sollten Cremes und Lotionen zur Behandlung genutzt werden, denn diese haben zusätzlich noch eine pflegende Wirkung. Wer seinen Fuß in dieser Zeit nicht berühren möchte, kann auch auf Sprays zurückgreifen.

Fußpflege zur Vorbeugung und therapiebegleitenden Pflege von Fußpilz

 

Eine Pilzinfektion kann sich schnell weiter ausbreiten, deshalb sollte man diese schnell behandeln. Auch nach einer erfolgreichen Pilzbehandlung sollten die anfälligen Stellen weiter gepflegt und behandelt werden, damit der Fußpilz nicht zurück kommt. Genau für diese Situationen haben wir Pflegeprodukte für Sie. Zwar lässt sich der Fußpilz nicht zu 100% verhindern, jedoch kann man durch die richtige Pflege die Füße davor schützen.


Was ist Fußpilz?

Fußpilz ist eine teilweise chronisch verlaufende Pilzinfektion in den Zwischenzehräumen, auf der Fußsohle und in seltenen Fällen auch auf dem Fußrücken. Befällt der Pilz zudem auch den Nagel spricht man von einem Nagelpilz.

Bin ich anfällig für Fußpilz?


Mit dem Alter steigt auch die Anfälligkeit für eine Pilzinfektion. Unabhängig vom Alter gibt es jedoch auch verschiedene Menschen, die ein erhöhtes Risiko haben einen Fußpilz zu bekommen. Zu diesen Menschen gehören die, die

  • an Durchblutungsstörungen der Füße leiden
  • an den Füßen sehr stark schwitzen
  • Medikamente einnehmen müssen, die das Immunsystem schwächen
  • an einer Immunschwäche leiden
  • Fußfehlstellungen haben, wie den Hammerzeh, Senk-, Spreiz-,Plattfüße


Auch Sportler gehören zu dieser Gruppe, denn durch die Gemeinschaftsduschen und Umkleidekabinen kommen sie schneller mit anderen potenziellen Überträgern in Kontakt. Knapp 70 % der Diabetiker leiden an Fußpilz, denn bei schlecht eingestelltem Diabetes mellitus kommt es oft zu einer Durchblutungsstörung.

Wie kann ich Fußpilz vorbeugen?


Wer anfällig für Fußpilz ist, kann die folgenden Maßnahmen zur Vorbeugung beachten:

  • Dort, wo andere Barfuß laufen, lieber Badeschuhe tragen
  • Füße und Zehenzwischenräume immer trocken halten
  • Zehenzwischenräume mit einem Föhn auf kleiner Stufe trocken föhnen
  • Handtücher heiß waschen und regelmäßig wechseln
  • Bequeme Schuhe tragen und diese täglich wechseln
  • Füße immer kontrollieren, um früh genug reagieren zu können
  • Für warme und gut durchblutete Füße sorgen


Bei Diabetes: Auf jeden Fall in Behandlung gehen und auf die Blutzuckerwerte achten.